Ein interessanter Vorschlag der „1:12-Initiative“: ...

Ein interessanter Vorschlag der „1:12-Initiative“:

Nicht nur ein Mindestgehalt einführen, sondern gleichzeitig auch ein Maximalgehalt: TopManager in der Schweiz sollen im Monat nur maximal soviel verdienen können, wie ihre am schlechtesten bezahlten Mitarbeiter pro Jahr. Das führt dazu, das die Chefs maximal 12mal soviel verdienen dürfen, wie ihre Angestellten.

“Auf Zustimmung auch von einzelnen PolitikerInnen der bürgerlichen Mehrheitsparteien stößt auch die vom Gewerkschaftsbund lancierte Volksinitiative zur Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns von 4.000 Franken (das sind etwa 3.300 Euro). Angenommen, diese Volksinitiative und die „1:12-Initiative“ würden vom Volk angenommen, betrüge der Jahresmindestlohn in der Schweiz künftig 48.000 Franken und das Mindestgehalt für die Topmanager 576.000 Franken.”

“Die Gegner der „1:12-Initiative“ behaupten, eine derartige Begrenzung würde „ausländische Investoren abschrecken“ und die „Stabilität der Schweizer Wirtschaft gefährden“. Die Befürworter halten die Fakten aus den 80er Jahren dagegen: damals war die Schweizer Wirtschaft sehr stabil. Die Spreizung zwischen höchsten Einkünften und niedrigstem Lohn im Lande betrug nicht 93:1 wie heute, sondern 13:1.”

Genial! Welche Partei in Deutschland bringt das in den Bundestag?

taz.de

Volksabstimmung in der Schweiz: Topverdiener werden nervös

Die Initiative „1:12“ kämpft für gerechtere Löhne. Manager sollen pro Monat nur so viel verdienen wie ihre am schlechtesten bezahlten Mitarbeiter im Jahr.

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