- "Den Grundstein für Lithium-Ionen-Batterien ...

  • “Den Grundstein für Lithium-Ionen-Batterien legte der britische Forscher M. Stanley Whittingham in den frühen 1970er-Jahren während der Ölkrise. Er wechselte von der Stanford University zu Exxon, wo er supraleitende Materialien wie Tantaldisulfid untersuchte,…”
  • “Als Öl wieder günstiger wurde, gab Exxon die Forschung an den Batterien auf, und der US-amerikanische Forscher John B. Goodenough übernahm.”
  • “Im Westen ließ mit den sinkenden Ölpreisen das Interesse an der Batterieforschung nach, nicht aber in Japan, wo Elektronikfirmen auf der Suche waren nach leichten, wiederaufladbaren Batterien, die Videokameras, schnurlose Telefone oder Computer mit Energie versorgen könnten.”

Billiges Öl behinderte den Fortschritt in der Batterieforschung schon seit Jahrzehnten. Statt leistungsfähigere Batterien zu entwickeln haben wir lieber den CO2-Gehalt in der Atmosphäre erhöht, weil das weniger kostet. Ein gutes Beispiel dafür, dass Kapitalismus alleine nicht notwendigerweise zu schnellem technologischem Fortschritt führt.

pro-physik.de

Chemie-Nobelpreis: Batterien zum Nutzen der Menschheit | pro-physik.de

Aus dem Alltag sind Lithium-Ionen-Batterien nicht mehr wegzudenken: Die leichten, wiederaufladbaren und leistungsstarken Batterien finden sich in mobilen Geräten wie Smartphones oder Laptops und ermöglichen die Elektromobilität. Zudem sind sie in der Lage, Energie aus Photovoltaik oder Windkraft zu speichern. Aus diesem Grund zeichnet der Chemie-Nobelpreis in diesem Jahr drei Forscher aus, die ganz im Sinne des Stifters Alfred Nobel der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben. Jeweils ein Drittel des Preises geht an John B. Goodenough, M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino.

Related