Nach meinem letzten Post zum ...

Nach meinem letzten Post zum Thema Fußball passend dazu der ultimative Artikel zum Thema Bier. Der Artikel unten dürfte der ausführlichste populärwissenschaftliche Artikel zum Thema sein. Wenn ihr den gelesen habt könnt ihr in Zukunft mit Sprüchen angeben wie z.B.:

  • Röstaromen und dunkle Farbe stammen fast vollständig aus den Maillard-Reaktionen beim Darren oder Rösten.
  • Der typische Geschmack eines Rauchbiers, zum Beispiel beim Schlenkerla aus Bamberg, kommt daher, dass das Malz während des Darrprozesses geräuchert wird, ähnlich wie beim Whiskey – allerdings mit Eichenholzrauch statt mit Torfrauch.
  • Beim Dry Hopping wird der Aromahopfen erst nach der Gärung zugegeben.
  • Durch die Craft-Beer-Revolution sind die Hopfenthiole in den Fokus gerückt.
  • Der Ester aus Essigsäure und Isoamylalkohol wird von bestimmten Hefesorten verstärkt erzeugt und verleiht dem Hefeweizen seinen »bananigen« Beigeschmack, den manche Menschen noch mit Bananensaft verstärken.

Oder mit Detailwissen über Bierhersteller:

  • Carlsberg belässt bewusst viel Dimethylsulfid (DMS) im Bier
  • Bei Heineken alkoholfrei wird Acetaldehyd zugesetzt.

Und wenn es euch jetzt gar nicht mehr schmeckt, hat der Artikel auch dafür eine Hilfe:

  • So berichtete eine Studie, dass Probanden den Geschmack eines Biers als angenehmer bewerteten, wenn die Verkostung mit Hintergrundmusik durchgeführt wurde statt in Stille. Jene Probanden, die die Band erkannten, mochten das Bier sogar am liebsten.
  • Eine andere Studie zeigte, dass sogar die Form des Bierglases den Biergeschmack beeinflusst. War das Glas kurviger, beurteilten 53 australische Probanden das gleiche Bier als fruchtiger.

Na dann, Prost!

spektrum.de

Brauereien: Was den Geschmack von Bier bestimmt

Hopfen, Hefe und Hirn beeinflussen das Getränk - und sogar Musik

Related