"Der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen ...

“Der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, Udo Hemmerling, schrieb der taz, … Wenn künftig geprüft werde, wer zu einer Holding gehört, müssten „zehntausende kleinere und mittlere Familienbetriebe ihre gesamten Gesellschafterverhältnisse gegenüber den Antragsbehörden offenlegen“”

Was wäre daran falsch? Gerade die, die üblicherweise den gläsernen Bürger fordern, wollen plötzlich die Privatsphäre von Unternehmen schützen? Sorry, aber Privatsphäre als Konstrukt macht nur Sinn für Menschen. Juristische Personen wie Konzerne, Firmengeflechte, Holdings haben absolut kein Recht auf Privatsphäre. Da muß alles offengelegt und maximale Transparenz gefordert werden. Ansonsten passiert nämlich wie im Artikel beschrieben, dass jahrzehntelang einzelne Unternehmen sich hinter hunderten Subunternehmen verschanzen und dann die 100fachen Subventionen einstreichen.

“Wie viel die Agrar Holding vom Staat erhält, war bislang offizell nicht bekannt, weil sie in den öffentlichen Subventionsdatenbanken gar nicht als Empfänger auftaucht – sondern nur ihre zahlreichen Tochterfirmen. In ihrer Antwort ans Parlament nennt die Regierung nun die ihr bekannten Tochterfirmen und deren Geldbeträge.”

taz.de

Konzerne kassieren Agrarsubventionen: Staatsknete für Bonzen statt Bauern

Die Holding einer reichen Familie erhält jedes Jahr 5,5 Millionen Euro von der EU. Das muss weniger werden, sagt Agrarministerin Julia Klöckner.

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