Angesichts der gerade auftretenden Coronainfektionszahlen ...

Angesichts der gerade auftretenden Coronainfektionszahlen ist es unverantwortlich, die Kindergärten, Schulen und Universitäten weiter offen zu halten. Hier mal zwei Studien aus Wien und Oxford, die belegen, dass die Schulschließungen in vielen Ländern den größten Beitrag zur Eindämmung der Infektionszahlen geleistet haben:

Alle Eltern wissen doch ganz genau, dass die Kinder sich dort doch ganz leicht mit allem möglichen anstecken, also auch mit Corona. Was könnte ein besserer Ort zur Ansteckung sein, als ein enger, schlechtgelüfteter Raum mit vielen Personen, die jede Menge miteinander sprechen. Jetzt rächt sich, dass in Deutschland die Schulgebäude jahrzehntelang kaputtgespart wurden und oft viel zu klein sind. Will man jetzt Abstandsregeln einhalten, so müsste man die Klassen halbieren. D.h. man bräuchte entweder doppelt soviele Klassenräume, oder man müsste in zwei Schichten arbeiten. Ersteres ist nicht möglich, da die Gebäude zu klein sind, letzteres nicht, da nicht genug Lehrer vorhanden sind. Also bleibt nur die Schließung der Schulen und der Remote-Unterricht. Stehen den inzwischen wenigstens Laptops für alle Schüler zur Verfügung? Gibt es Breitbandanschlüsse in jedem Haushalt? Jetzt wäre dieses Neuland doch zu etwas nütze. Leider wurde auch die Digitalisierung von unseren Bundes- und Landesregierungen auch jahrelang verschlafen. Stattdessen subventionieren wir weiterhin Braunkohle, Atomstrom und Dieselgeschäftswagen.

tagesschau.de

Corona und Schulen: Regelunterricht geht vorerst weiter

Die Kultusminister setzen den Regelunterricht an Schulen vorerst fort - trotz wachsender Bedenken von Fachleuten und Verbänden. Das RKI bedauerte, dass sich die Länder weiter nicht an alle Empfehlungen des Instituts halten. Von P. Gensing und A. Reisin.

Related