Endlich gibt es mal gute ...

Endlich gibt es mal gute Nachrichten aus Berlin. Die Karl-Marx-Straße wurde (zumindest auf einer Teilstrecke von knapp einem Kilometer) fahrradfreundlich umgebaut. Zwei Autospuren sind jetzt zu den wahrscheinlich breitesten Fahrradwegen Berlins geworden:

https://www.youtube.com/watch?v=VHwN3vsGLCY

Und es gibt jetzt in der Mitte einen Grünstreifen, entgegen der Bedenken einiger ewiggestriger Denkmalschützer, die anscheinend die ehemalige Aufmarschstraße zu Stalins Ehren am liebsten weiter für Panzerparaden nutzen wollten.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-streit-um-parkplaetze-in-berlin-mitte-sanierte-karl-marx-allee-eroeffnet-mit-neuem-radfahrstreifen/26308476.html

Für Berlin ist das ein großer Schritt, vergleicht man aber mal mit den Radwegen in Niederlande (siehe meinen Artikel https://www.facebook.com/andreas.maier.754918/posts/3396702883708720 ), dann ist selbst die neugestaltete Karl-Marx-Allee nicht auf dem neuesten Stand, was Fahrradsicherheit angeht. Z.B. ist mir unklar, warum in der riesig breiten Karl-Marx-Allee der Fahrradweg so nahe bei der Autostraße liegen muß und zudem nur halbherzig abgetrennt ist. Man hätte auch den Fußgängerweg etwas verkleinern können und dort den Radweg anlegen. Dann wäre der Radweg wie auch jetzt schon der Fußweg von der Straße durch eine breiten Grünstreifen getrennt. Auch hat man sich bei der Kreuzungsgestaltung nicht an den seit Jahrzehnten erprobten niederländischen Standards orientiert.

Trotzdem ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Kilometer ist geschafft. 99 weitere Kilometer an Fahrradschnellwegen sind im Mobilitätsgesetz für Berlin versprochen (https://www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/verkehrsplanung/radverkehr/radschnellverbindungen/).

youtube.com

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Die neue Karl-Marx-Allee schafft mehr Platz für Menschen und Natur in der Stadt. Begleiten Sie uns auf einem Flug über den neu gestalteten Straßenabschnitt z…

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